Museen: Niederstetten

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Kelter- und Weinbaumuseum

Das Kelter- und Weinbaumuseum bietet Interessantes zur Weinbaugeschichte in und um Wermutshausen. Kernstück des Museums ist die große Presse aus Eichenholz aus dem Jahr 1803.

 

Thematischer Aufbau des Museum

Im Museum befinden sich 214 Exponate zu Weinbau, Kelter und Kellerwirtschaft, sowie eine umfangreiche Bilddokumentation über den Weinbau in früheren Zeiten.

Eine Bildergalerie veranschaulicht den Wandel des Weinbaus und der Kulturlandschaft im Lauf der Jahrzehnte.

Gezeigt wird die harte Arbeit der Weingärtner im Lauf der Jahreszeiten. Das Museum dokumentiert den Weinbau in unserer Region, im Taubertal und seinen Seitentälern.

Das Museum ist den Jahreszeiten entsprechend strukturiert:

Im Winter werden vorbereitende Arbeiten fürs kommende Jahr durchgeführt. Herstellung von Bandweiden, Wied, Pfähle etc.

Im Frühjahr werden die Reben abgedeckt und geschnitten, Mist eingebracht, Pfähle gesetzt, Rebstöcke angebunden.

Im Sommer werden die Reben gespritzt, junge Triebe mit Heftstroh gebunden etc.

Im Herbst werden die Bütten und Gölten, der Herbstwagen gerichtet und die Weinlese organisiert.

 

Zur Geschichte unseres kleinen Museums:

Am 4. August 1800 gab es in Wermutshausen einen großen Brand, bei dem große Teile des Dorfes niedergebrannt sind (siehe Dorf-Chronik) Auch die alte Kelter fiel den Flammen zum Opfer. Nur das Kellerhaus blieb nach dem Brand erhalten.

1803 errichtete die Familie Herbst die Kelter neu auf dem alten Kellerhaus.

In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts sollte die Kelter abgetragen und im Freiland-Museum Wackershofen wieder aufgebaut werden. Dies war auf Grund der Architektur des Kellerhauses jedoch nicht möglich, das Nachbarhaus sitzt mit seinem Gemäuer auf den Grundmauern des Kellerhauses . Das Abtragen war daher nicht möglich.

1986 wurde die baufällige Kelter im Rahmen der Dorfsanierung während des Flurbereinigungsverfahrens grundlegend saniert und zu einem Museum ausgebaut. Einweihung war am 26. Juli 1987.

 

Öffnungszeiten:
Nach Vereinbarung. Infos unter:
Tel.: 07932/7716
clausmoenikheim@gmx.de

 

Mörikestube

Mörikestube im Pfarrhaus Wermutshausen

Zum Gedenken an den Dichter Eduard Mörike eingerichtet, der nach seiner Pensionierung als Pfarrer von Cleversulzbach hier in diesem Haus bei seinem Freund Wilhelm Hartlaub vom 19. September 1843 bis zum 16. April 1844 lebte.

Johann Wilhelm Hartlaub war seit 1830 (bis 1851) Pfarrer in Wermutshausen; schon sein Vater Daniel Christian Hartlaub hatte die Pfarrstelle in Wermutshausen von 1796 bis 1830 innegehabt. Wilhelm Hartlaub hatte mit Mörike gemeinsam in Bad Urach und Tübingen studiert und aus dieser Zeit verband sie eine innige Freundschaft. Zu Cleversulzbacher Zeiten soll Hartlaub sogar auf Wunsch Mörikes Predigttexte an den Freund geschickt haben…

Die Gedenkstube an Mörikes Aufenthalt beherbergt einige Kleinode aus der Zeit seines Aufenthaltes in Wermutshausen. Sie kann nach Absprache besichtigt werden.

Kontakt: Familie Sieber, Wermutshausen 25, 97996 Niederstetten, Tel.: 07932/8880



Weitere Informationen, Aktivitäten, Literatur und Links zu Mörike bietet die Mörike-Gesellschaft in Ludwigsburg: www.moerike-gesellschaft.de.

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